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Kuster, N: Franziskus
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Franz von Assisi stand bei der Namenswahl Pate Auf dem Domplatz von Assisi steht der junge Franziskus fast nackt da. Er ist nur vom blauen Mantel eines Bischofs bedeckt, der diesen schützend vor ihn hält. Ihm gegenüber befindet sich sein Vater. Über seinem linken Arm hängen die Kleider, die ihm Franziskus übergeben hat. Mit der rechten Hand holt er zum Schlag aus, wird aber von seinem Gefolge zurückgehalten. Die Kluft zwischen Vater und Sohn ist unüberwindbar. Die Szene zeigt, wie Franz von Assisi mit seinem Vater bricht und sein weltliches Erbe zurückweist. Er entscheidet sich wie Jesus für ein Leben in völliger Armut. Die Lossagung vom Vater ist nur ein Motiv aus dem Freskenzyklus, den Giotto in der Oberkirche von San Francesco in Assisi an die Wand gebracht hat. Die insgesamt 28 Szenen stellen eine ausführliche Bildfassung des Lebens des Franz von Assisi dar. Ein Grossteil der Fresken illustriert den kurzweiligen Band. Kombiniert mit den Erläuterungen geben die farbigen Abbildungen dem Betrachter einen Einblick in Franziskus' Entwicklung. Die Autoren sehen sie im engen Kontext zum neuen Papst, der sich bei der Namensgebung den heiligen Franz von Assisi zum Vorbild genommen hat. Papst Franziskus: Armut und Gerechtigkeit als Leitsatz Wie Franz von Assisi kennt der neue Papst das Leben der Armen und Benachteiligten, sie waren dem Jesuiten und jetzigen Papst Jorge Mario Bergoglio schon während seiner gesamten Kirchenlaufbahn ein Anliegen. Als er noch Geistlicher in Argentinien war, wusch er Aids-Kranken die Füsse. Auch als Bischof trat er bescheiden auf, bevorzugte öffentliche Verkehrsmittel und bewohnte ein Apartment. In seinem Pontifikat wünscht er sich nun eine »arme Kirche für die Armen«. Deshalb lautet seine Agenda »Glaube und Gerechtigkeit«. Dafür steht auch Franz von Assisi. Er widmete sein Leben einer Kirche der Unterdrückten, setzte sich für Natur und Umwelt ein und richtete sich gegen die Prunksucht. Mit den franziskanischen Regeln Armut, Keuschheit und Gehorsam reformierte er das Mönchtum. Welche Rolle Reformen für Papst Franziskus spielen werden, bleibt abzuwarten. Der Band »Franziskus - der neue Papst und sein Vorbild« Der im Hirmer Verlag erschienene Band mit 29 Farbtafeln steht ganz im Zeichen des neuen Papstes. Zahlreiche Fotos des frisch gewählten Kirchenoberhaupts zeigen, dass Franziskus ein Papst zum Anfassen ist. Das Leben des heiligen Franz von Assisi illustrieren die von Giotto gemalten Fresken in der italienischen Kirche San Francesco. Ein Beitrag von Andreas R. Batlogg beschäftigt sich mit der Namenswahl von Papst Franziskus, die programmatisch für sein Pontifikat sein soll. Niklaus Kuster widmet sich in seinem Aufsatz dem Leben des Franz von Assisi und dessen Spiritualität. Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat in dem 84-seitigen Band das Vorwort geschrieben.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 10.04.2020
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Franziskus von Assisi. Das Armutsideal
21,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Armutsverständnis ist kein Novum des franziskanischen Ordens. Das Gebot der absoluten Kontinenz entstand nicht erst aus den Idealvorstellungen des Franziskus von Assisi, sondern es existierte bereits im zwölften Jahrhundert unter den Zisterziensern sowie den Prämonstratensern. Beide zielten darauf ab, 'Arme Christen' zu sein. Allerdings prägten auch die Waldenser und die Dominikaner ihren jeweils eigenen Armutsbegriff. Dennoch sieht die Forschung das Armutsideal des Franziskus als radikal, vielleicht auch als das radikalste Modell an. Aus der Perspektive dieser Radikalität scheint es interessant, das Verständnis von Franziskus in Bezug auf das Ideal der Armut innerhalb dieser Seminararbeit näher zu beleuchten. Allerdings sei erwähnt, dass Franziskus neben dem Armutsideal noch weitere Ideale auslebte und auch forderte, wie zum Beispiel Demut, Keuschheit sowie Friedfertigkeit. Jedoch brachte innerhalb der Forschung kein anderes Ideal so viele hermeneutische Kontroversen hervor, wie das franziskanische Armutsprinzip. Zunächst wird Franziskus¿ Leben thematisiert, um zu zeigen, wie sich sein Dasein sich im Verlauf seines kurzen Lebens so kontrastierend wandeln konnte. Hierfür wird das Augenmerk vor allem auf die prägendsten Bekehrungsvisionen gelegt, da diese wichtig sind, um den Wandel nachzuvollziehen. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie Franziskus und letztlich auch seine Mitbrüder dessen Verständnis von Armut umgesetzt haben, d. h., es wird nach Franziskus¿ Armutsverständnis gefragt. Dabei werden vor allem zwei Quellen herangezogen. Die Drei-Gefährten-Legende und die Lebensbeschreibungen von Thomas von Celano beleuchten die Armut beziehungsweise das Verständnis von Franziskus dazu sehr ausführlich. Dieses Verständnis und die damit verbundene Forderung innerhalb der Bullierten Regel sowie der Nicht bullierten Regel führten zu Lebzeiten des Franziskus, aber auch weit bis über seinen Tod hinaus zu Problemen. Franziskus versuchte, dem unter anderem mit seinem Testament entgegenzuwirken. Diese Probleme und ihre Lösungsversuche werden, wenn auch nur skizzenhaft, zum Schluss thematisiert. Hierbei werden auch einige Kritiker erwähnt, welche offenbar schon während der Entwicklung des Armutsideals durch Franziskus gegen dieses Modell arbeiteten und es auch nach seinem Tod bekämpften.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 10.04.2020
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Das Spiel der Nachtigall
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Ende des 12. Jahrhunderts beginnt ein Junge aus ärmsten Verhältnissen seinen unaufhaltsamen Aufstieg an die Spitze der Minnesänger, um den sich die Fürstenhöfe streiten - und das, obwohl Walther von der Vogelweide mit allen Konventionen bricht und dem Minnesang die Keuschheit nimmt. Was keiner seiner Gönner ahnt, die ihn als »Nachtigall« preisen: Walther dient nur einem Herren, und das ist er selbst. Geschickt sammelt er Informationen und verkauft nicht nur seine Kunst, sondern auch sein Wissen für einen hohen Preis. Dabei kreuzen seine Wege immer wieder die der gefährlich klugen Judith, einer jüdischen Ärztin, die manchmal seine Gegnerin, manchmal seine Verbündete ist - und immer entschlossen, die Welt zu verändern. Für Walther wird sie die Frau seines Lebens. Doch er ahnt nicht, dass er sich für sie auf ein höchst gefährliches Spiel einlassen muss ... Das eBook enthält zusätzlich ein exklusives Bonus-Kapitel, ein Interview mit der Autorin sowie einen Hintergrundartikel!

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Stand: 10.04.2020
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Franziskus von Assisi. Das Armutsideal
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Armutsverständnis ist kein Novum des franziskanischen Ordens. Das Gebot der absoluten Kontinenz entstand nicht erst aus den Idealvorstellungen des Franziskus von Assisi, sondern es existierte bereits im zwölften Jahrhundert unter den Zisterziensern sowie den Prämonstratensern. Beide zielten darauf ab, 'Arme Christen' zu sein. Allerdings prägten auch die Waldenser und die Dominikaner ihren jeweils eigenen Armutsbegriff. Dennoch sieht die Forschung das Armutsideal des Franziskus als radikal, vielleicht auch als das radikalste Modell an. Aus der Perspektive dieser Radikalität scheint es interessant, das Verständnis von Franziskus in Bezug auf das Ideal der Armut innerhalb dieser Seminararbeit näher zu beleuchten. Allerdings sei erwähnt, dass Franziskus neben dem Armutsideal noch weitere Ideale auslebte und auch forderte, wie zum Beispiel Demut, Keuschheit sowie Friedfertigkeit. Jedoch brachte innerhalb der Forschung kein anderes Ideal so viele hermeneutische Kontroversen hervor, wie das franziskanische Armutsprinzip. Zunächst wird Franziskus¿ Leben thematisiert, um zu zeigen, wie sich sein Dasein sich im Verlauf seines kurzen Lebens so kontrastierend wandeln konnte. Hierfür wird das Augenmerk vor allem auf die prägendsten Bekehrungsvisionen gelegt, da diese wichtig sind, um den Wandel nachzuvollziehen. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie Franziskus und letztlich auch seine Mitbrüder dessen Verständnis von Armut umgesetzt haben, d. h., es wird nach Franziskus¿ Armutsverständnis gefragt. Dabei werden vor allem zwei Quellen herangezogen. Die Drei-Gefährten-Legende und die Lebensbeschreibungen von Thomas von Celano beleuchten die Armut beziehungsweise das Verständnis von Franziskus dazu sehr ausführlich. Dieses Verständnis und die damit verbundene Forderung innerhalb der Bullierten Regel sowie der Nicht bullierten Regel führten zu Lebzeiten des Franziskus, aber auch weit bis über seinen Tod hinaus zu Problemen. Franziskus versuchte, dem unter anderem mit seinem Testament entgegenzuwirken. Diese Probleme und ihre Lösungsversuche werden, wenn auch nur skizzenhaft, zum Schluss thematisiert. Hierbei werden auch einige Kritiker erwähnt, welche offenbar schon während der Entwicklung des Armutsideals durch Franziskus gegen dieses Modell arbeiteten und es auch nach seinem Tod bekämpften.

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Stand: 10.04.2020
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Wandel der klösterlichen Lebensform in der Über...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2.7, Universität Kassel, Veranstaltung: Städte in der Frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Als religiös (religiosus, religiosa) bezeichnete man im Mittelalter einen Menschen, der sich einem Orden (religio) verbunden hatte, also in ein Kloster eingetreten und Mönch oder Nonne geworden war1. Diese Personen führten ab da an ein kirchenkonformes und streng geregeltes Leben als klar definierbare Angehörige des geistlichen Standes. Diese der Religion zugewandte Lebensform erhielt von den mittelalterlichen Menschen eine positive Wertung. Klöster hatten in der damaligen Zeit viele Funktionen. Sie wirkten als Vermittler und Wahrer von Kultur und Bildung und prägten das religiöse Leben in ihrem Einflussbereich. Das Leben in einer solchen Gemeinschaft gründete sich auf die Gelübde der Armut, Keuschheit, sowie des Gehorsams und der Pflicht zur Arbeit. Frauenklöster wurden als Einrichtungen der Versorgung für adlige Witwen und 'überzählige' Töchter gegründet. Sie waren mehr als Zentren des geistigen Lebens und Träger christlicher Mystik. Frauen lernten durch ihr Klosterleben zu lenken und zu verwalten und das nicht schlechter, als Männer, auch wenn sie meist männlichen Obrigkeiten unterstanden2. Bis zur Reformation galt diese der Religion zugewandte Lebensform als weit verbreitet und angesehen. Das änderte sich schlagartig mit dieser und durch Martin Luthers Lehre vom 'Priestertum aller Gläubigen', das die kirchliche Hierarchie und religiöse Lebensform, als keine von Gott gewollte Ordnung, ansah. Das geistliche Leben wurde in den Städten, die der Reformation zugewandt waren, abgewertet und veränderte die Lebensformen und die jahrhundertalten Traditionen hinter Klostermauern. Diese Arbeit möchte den Wandel der klösterlichen Lebensform in der Übergangszeit vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit darstellen und anschliessend auf die Fragen eingehen, wie sich die Reformation auf das geistliche Leben auswirkte. Als Darstellungsbeispiel für meine Arbeit nehme ich die Stadt Basel.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 10.04.2020
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Kuster, N: Franziskus
5,20 € *
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Franz von Assisi stand bei der Namenswahl Pate Auf dem Domplatz von Assisi steht der junge Franziskus fast nackt da. Er ist nur vom blauen Mantel eines Bischofs bedeckt, der diesen schützend vor ihn hält. Ihm gegenüber befindet sich sein Vater. Über seinem linken Arm hängen die Kleider, die ihm Franziskus übergeben hat. Mit der rechten Hand holt er zum Schlag aus, wird aber von seinem Gefolge zurückgehalten. Die Kluft zwischen Vater und Sohn ist unüberwindbar. Die Szene zeigt, wie Franz von Assisi mit seinem Vater bricht und sein weltliches Erbe zurückweist. Er entscheidet sich wie Jesus für ein Leben in völliger Armut. Die Lossagung vom Vater ist nur ein Motiv aus dem Freskenzyklus, den Giotto in der Oberkirche von San Francesco in Assisi an die Wand gebracht hat. Die insgesamt 28 Szenen stellen eine ausführliche Bildfassung des Lebens des Franz von Assisi dar. Ein Großteil der Fresken illustriert den kurzweiligen Band. Kombiniert mit den Erläuterungen geben die farbigen Abbildungen dem Betrachter einen Einblick in Franziskus' Entwicklung. Die Autoren sehen sie im engen Kontext zum neuen Papst, der sich bei der Namensgebung den heiligen Franz von Assisi zum Vorbild genommen hat. Papst Franziskus: Armut und Gerechtigkeit als Leitsatz Wie Franz von Assisi kennt der neue Papst das Leben der Armen und Benachteiligten, sie waren dem Jesuiten und jetzigen Papst Jorge Mario Bergoglio schon während seiner gesamten Kirchenlaufbahn ein Anliegen. Als er noch Geistlicher in Argentinien war, wusch er Aids-Kranken die Füße. Auch als Bischof trat er bescheiden auf, bevorzugte öffentliche Verkehrsmittel und bewohnte ein Apartment. In seinem Pontifikat wünscht er sich nun eine »arme Kirche für die Armen«. Deshalb lautet seine Agenda »Glaube und Gerechtigkeit«. Dafür steht auch Franz von Assisi. Er widmete sein Leben einer Kirche der Unterdrückten, setzte sich für Natur und Umwelt ein und richtete sich gegen die Prunksucht. Mit den franziskanischen Regeln Armut, Keuschheit und Gehorsam reformierte er das Mönchtum. Welche Rolle Reformen für Papst Franziskus spielen werden, bleibt abzuwarten. Der Band »Franziskus - der neue Papst und sein Vorbild« Der im Hirmer Verlag erschienene Band mit 29 Farbtafeln steht ganz im Zeichen des neuen Papstes. Zahlreiche Fotos des frisch gewählten Kirchenoberhaupts zeigen, dass Franziskus ein Papst zum Anfassen ist. Das Leben des heiligen Franz von Assisi illustrieren die von Giotto gemalten Fresken in der italienischen Kirche San Francesco. Ein Beitrag von Andreas R. Batlogg beschäftigt sich mit der Namenswahl von Papst Franziskus, die programmatisch für sein Pontifikat sein soll. Niklaus Kuster widmet sich in seinem Aufsatz dem Leben des Franz von Assisi und dessen Spiritualität. Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat in dem 84-seitigen Band das Vorwort geschrieben.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 10.04.2020
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Franziskus von Assisi. Das Armutsideal
14,40 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Armutsverständnis ist kein Novum des franziskanischen Ordens. Das Gebot der absoluten Kontinenz entstand nicht erst aus den Idealvorstellungen des Franziskus von Assisi, sondern es existierte bereits im zwölften Jahrhundert unter den Zisterziensern sowie den Prämonstratensern. Beide zielten darauf ab, 'Arme Christen' zu sein. Allerdings prägten auch die Waldenser und die Dominikaner ihren jeweils eigenen Armutsbegriff. Dennoch sieht die Forschung das Armutsideal des Franziskus als radikal, vielleicht auch als das radikalste Modell an. Aus der Perspektive dieser Radikalität scheint es interessant, das Verständnis von Franziskus in Bezug auf das Ideal der Armut innerhalb dieser Seminararbeit näher zu beleuchten. Allerdings sei erwähnt, dass Franziskus neben dem Armutsideal noch weitere Ideale auslebte und auch forderte, wie zum Beispiel Demut, Keuschheit sowie Friedfertigkeit. Jedoch brachte innerhalb der Forschung kein anderes Ideal so viele hermeneutische Kontroversen hervor, wie das franziskanische Armutsprinzip. Zunächst wird Franziskus¿ Leben thematisiert, um zu zeigen, wie sich sein Dasein sich im Verlauf seines kurzen Lebens so kontrastierend wandeln konnte. Hierfür wird das Augenmerk vor allem auf die prägendsten Bekehrungsvisionen gelegt, da diese wichtig sind, um den Wandel nachzuvollziehen. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie Franziskus und letztlich auch seine Mitbrüder dessen Verständnis von Armut umgesetzt haben, d. h., es wird nach Franziskus¿ Armutsverständnis gefragt. Dabei werden vor allem zwei Quellen herangezogen. Die Drei-Gefährten-Legende und die Lebensbeschreibungen von Thomas von Celano beleuchten die Armut beziehungsweise das Verständnis von Franziskus dazu sehr ausführlich. Dieses Verständnis und die damit verbundene Forderung innerhalb der Bullierten Regel sowie der Nicht bullierten Regel führten zu Lebzeiten des Franziskus, aber auch weit bis über seinen Tod hinaus zu Problemen. Franziskus versuchte, dem unter anderem mit seinem Testament entgegenzuwirken. Diese Probleme und ihre Lösungsversuche werden, wenn auch nur skizzenhaft, zum Schluss thematisiert. Hierbei werden auch einige Kritiker erwähnt, welche offenbar schon während der Entwicklung des Armutsideals durch Franziskus gegen dieses Modell arbeiteten und es auch nach seinem Tod bekämpften.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 10.04.2020
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Das Spiel der Nachtigall
9,99 € *
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Ende des 12. Jahrhunderts beginnt ein Junge aus ärmsten Verhältnissen seinen unaufhaltsamen Aufstieg an die Spitze der Minnesänger, um den sich die Fürstenhöfe streiten - und das, obwohl Walther von der Vogelweide mit allen Konventionen bricht und dem Minnesang die Keuschheit nimmt. Was keiner seiner Gönner ahnt, die ihn als »Nachtigall« preisen: Walther dient nur einem Herren, und das ist er selbst. Geschickt sammelt er Informationen und verkauft nicht nur seine Kunst, sondern auch sein Wissen für einen hohen Preis. Dabei kreuzen seine Wege immer wieder die der gefährlich klugen Judith, einer jüdischen Ärztin, die manchmal seine Gegnerin, manchmal seine Verbündete ist - und immer entschlossen, die Welt zu verändern. Für Walther wird sie die Frau seines Lebens. Doch er ahnt nicht, dass er sich für sie auf ein höchst gefährliches Spiel einlassen muss ... Das eBook enthält zusätzlich ein exklusives Bonus-Kapitel, ein Interview mit der Autorin sowie einen Hintergrundartikel!

Anbieter: Thalia AT
Stand: 10.04.2020
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Franziskus von Assisi. Das Armutsideal
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Armutsverständnis ist kein Novum des franziskanischen Ordens. Das Gebot der absoluten Kontinenz entstand nicht erst aus den Idealvorstellungen des Franziskus von Assisi, sondern es existierte bereits im zwölften Jahrhundert unter den Zisterziensern sowie den Prämonstratensern. Beide zielten darauf ab, 'Arme Christen' zu sein. Allerdings prägten auch die Waldenser und die Dominikaner ihren jeweils eigenen Armutsbegriff. Dennoch sieht die Forschung das Armutsideal des Franziskus als radikal, vielleicht auch als das radikalste Modell an. Aus der Perspektive dieser Radikalität scheint es interessant, das Verständnis von Franziskus in Bezug auf das Ideal der Armut innerhalb dieser Seminararbeit näher zu beleuchten. Allerdings sei erwähnt, dass Franziskus neben dem Armutsideal noch weitere Ideale auslebte und auch forderte, wie zum Beispiel Demut, Keuschheit sowie Friedfertigkeit. Jedoch brachte innerhalb der Forschung kein anderes Ideal so viele hermeneutische Kontroversen hervor, wie das franziskanische Armutsprinzip. Zunächst wird Franziskus¿ Leben thematisiert, um zu zeigen, wie sich sein Dasein sich im Verlauf seines kurzen Lebens so kontrastierend wandeln konnte. Hierfür wird das Augenmerk vor allem auf die prägendsten Bekehrungsvisionen gelegt, da diese wichtig sind, um den Wandel nachzuvollziehen. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie Franziskus und letztlich auch seine Mitbrüder dessen Verständnis von Armut umgesetzt haben, d. h., es wird nach Franziskus¿ Armutsverständnis gefragt. Dabei werden vor allem zwei Quellen herangezogen. Die Drei-Gefährten-Legende und die Lebensbeschreibungen von Thomas von Celano beleuchten die Armut beziehungsweise das Verständnis von Franziskus dazu sehr ausführlich. Dieses Verständnis und die damit verbundene Forderung innerhalb der Bullierten Regel sowie der Nicht bullierten Regel führten zu Lebzeiten des Franziskus, aber auch weit bis über seinen Tod hinaus zu Problemen. Franziskus versuchte, dem unter anderem mit seinem Testament entgegenzuwirken. Diese Probleme und ihre Lösungsversuche werden, wenn auch nur skizzenhaft, zum Schluss thematisiert. Hierbei werden auch einige Kritiker erwähnt, welche offenbar schon während der Entwicklung des Armutsideals durch Franziskus gegen dieses Modell arbeiteten und es auch nach seinem Tod bekämpften.

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